Anpassung von PRINCE2 ® an die Projektumgebung

PRINCE2 ® als generische Projektmanagementmethode sollte nicht „roboterhaft“ nach Handbuch für jedes Projekt gleichartig umgesetzt werden. Anpassung bedeutet die angemessene Entwicklung und Anwendung von PRINCE2 ® auf eine konkrete Projektumgebung.

Projektexterne oder projektinterne Kriterien beschreiben hierbei die Projektumgebung. Als projektexterne Kriterien gelten zum Beispiel allgemeingültige Standards eines Unternehmens oder einer Organisation. Das können Qualitätsstandards sein, Vorgaben, wie ein Business Case zu dokumentieren ist oder definierte vorgeschriebene Verfahren bei Investitionsrechnungen oder Schätzungen. Beispiele für projektinterne Kriterien sind neben anderen Umfang, Komplexität, Kosten, oder Art (intern und/oder extern) und Anzahl der Lieferanten.

Gegenstand der Anpassung sind Themeninhalte, wie Risikomanagement oder Steuerungsmittel (z.B. Projekteinteilung in viele oder wenige Managementphasen), Managementprodukte oder Prozesse und die Besetzung der Projektorganisation.

Grundsätzlich gilt bei allen Anpassungen PRINCE2 ® komplett anzuwenden. Die formalen Anforderungen können aber sehr unterschiedlich sein. Während in einem komplexen Projekt für eine Entscheidungsgrundlage eine umfassende, formal abgenommene Dokumentation erforderlich ist, genügt in einem kleinen Projekt eine Email oder ein protokollierter Anruf.

Ziel muss es bleiben, jedes Projekt adäquat und wirtschaftlich zu managen und den Nutzen der Projektinvestition für das Unternehmen abzusichern.

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