Die Managementebene „Lenken“ enthält die PRINCE2-Prozesse:

Zweck:
Die geschäftliche Rechtfertigung eines Projekts sicherzustellen, was soviel bedeutet, wie: „Die Investition in ein Projekt muss sich für das Unternehmen/die Organisation lohnen“.

Projektstart:
Der Lenkungsausschuss liefert dem Projekt den Business Case, ernennt den Projektmanager, ernennt die Mitglieder des Projektmanagementteams und erarbeitet zusammen mit dem Projektmanager die Qualitätserwartungen und den Projektlösungsansatz. Anschließend gibt er die Projektbeschreibung und – falls erforderlich – die Ressourcen für die Initiierung frei. Damit startet der Projektlebenszyklus. Nach dem Prozess „Initiieren eines Projekts“ erhält der Lenkungsausschuss als Entscheidungsgrundlage die Projektleitdokumentation und den Plan der ersten Lieferphase des Projekts. Auf diesen Grundlagen wird das Projekt und die erforderlichen Ressourcen der ersten Lieferphase freigegeben.

Projektfortschritt:
Der Lenkungsausschuss vergewissert sich an jedem Ende einer Managementphase, ob die geschäftliche Rechtfertigung des Projekts weiterhin vorliegt und gibt dann den nächsten Phasenplan frei. Er ist ferner Eskalationsinstanz, wenn Handlungsvollmachten des Projektmanagers überschritten werden und entscheidet über Ausnahmeberichte und gibt Ausnahmepläne frei.

Projektende:
Der Lenkungsausschuss vergewissert sich, dass die Voraussetzungen für einen Projektabschluss vorliegen. Mit der Entscheidung wird abgesichert, dass das Projektendprodukt korrekt geliefert wurde und das Projekt gesteuert abgeschlossen wird

Gesamte Projektlaufzeit:
Der Lenkungsausschuss ist berechtigt während der gesamten Laufzeit auf das Projekt steuernd einzuwirken und auch den vorzeitigen Projektabbruch zu beschließen. Der Lenkungsausschuss kommuniziert mit der Geschäftsleitung, dem Programmmanagement (falls das Projekt im Rahmen eines Programms läuft) und weiteren Interessensgruppen.

 

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